Alsterperlen: SUP-Tour durch Hamburg´s schönste Gärten

SUP_Alster_1_kleinHamburg, im Oktober - Licht, Laub, Laune: das verspricht eine SUP (Stand-Up Paddling) Tour im goldenen Herbst durch Hamburg´s Alsterkanäle und da kommt echtes BeSeaside-Feeling auf: in warmer Herbstsonne gelassen (und möglichst barfuss) über das ruhige Alsterwasser gleiten, die buntgefärbte Blätternatur wie auch die prachtvollen Häuser und Gärten von hinten ( „Alster-Seite“) an sich vorbeiziehen lassen,  wie ein geheimer Blick hinter die Kulissen, wie man ihn sonst nicht hat.

Links & rechts des Wasserweges finden sich kleine private Stege und Plattformen die zum Ausruhen einladen oder auch nur zum Herbstsonnenbaden!
Sehr lässig unterwegs:
der SUPper, der in Freizeit-Klamotte und mit einem Café-to-go-Becher an Bord (auf dem Board) an uns vorbeigleitet… gibt´s da vorne eine schwimmende Café-Bar??
Wir sind schon früher im Jahr auf´s Brett gekommen: es ist einfach und ein grossartiges  Gefühl, leicht und aufrecht über das Wasser zu gleiten und dabei zu spüren, wie der ganze Körper mitmacht, alleine schon wegen der Balance (es gibt bereits auch SUP-Yoga) – aber jetzt im Herbst, morgens um 10 Uhr ist es ein echtes Highlight! Ja, es kann auch sportlich betrieben werden:  Fit-for-Fun fand sogar heraus, dass SUPpen effektiver ist als Training in der Muskelbude… na dann Leinen los!
Ohne zu viel Muskelehrgeiz  ist es ganz sicher auch eine Idee für Hamburg-Besucher, die gerne den besonderen maritimen Einblick in die Hansestadt erleben möchten!
Immer gut:  ein paar grundlegende seemännische (Vorfahrts)regeln sollte man kennen, bei Gegenverkehr schön rechts halten, der Konfrontation mit den Alsterdampfern eher aus dem Wege gehen und ein wenig Rücksicht auch auf die sonstigen Wassersportler nehmen (Segler, Ruderer, Kanuten, oder auch Angler..).SUP_ALSTER_2_klein
Am schönsten sind die Touren durch die Rondeele (Rondeelteich oder Feenteich), und dann weiter einen kleinen Schlag über die Aussenalster (z.B. im Norden bei der Fernsicht)  – dort hat man einen grossartigen Blick über das sich öffnende Wasser hin zur City. Gute Ausgangspunkte für die Rundtouren und netten Service (& Café) inclusive bieten z.B. die AlsterSurfer mit Ihrer Station an der Körner Strasse 1 oder auch der SUPClub Hamburg am Isekai 1 (beim NOAS, ehemals Goldfisch), SUPco in Eppendorf hat zusätztlich eine Station an der Elbe. Die Verleihpreise pro Board liegen um die 12€ pro Stunde und in einer Stunde kommt man gut & schön rum in den Alsterläufen. Anfänger- oder Ausprobier-Kurse gibt es bei den genannten Anbietern auch. Und wer sich gleich was Eigenes zulegen möchte, der kann z.B. bei Freerider vorbeischauen (mit Store in Hamburg), dort gibt es eine grosse Auswahl an Boards, Paddeln & Equipment! Happy SUPping!

ps. hat schon mal jemand einen Seasider-Chair auf ein SUPBoard gestellt?

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2 Comments

  1. Jan sagt:

    Wow!
    Dein Artikel fasst das SUPping toll zusammen! Eins sein mit der Natur, sich einfach treiben lassen mit den seichten Wellen, das ist faszinierend. Vor allem die Einblicke in die Stadt sind unbezahlbar, wer kennt schon diese Ecken der Hansestadt? Für jeden zu empfehlen. Zu schade, dass sich der Winter ankündigt, kann den Frühling kaum abwarten!

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